hab so eben erfahren, dass ein lehrling in meinem ehemaligen ausbildungsbetrieb schwanger ist,
nur teilt sie es der chefin nicht mit,
die chefin meinte eben zu mir, man sieht es ganz deutlich, und mündlich hätte sie es auch schon bestätigt,
nun warten die ausbilder auf den schwangerschaftspass, und den bringt sie einfach nicht mit.
aus welchen gründen auch immer...
wie ist es denn dann versicherungstechnisch, sollte sie jetzt z.b. einen arbeitsunfall im betrieb haben und das kind kommt zu schaden, wer trägt dann die verantwortung?
habt ihr ne ahnung wie sich das in so einem fall verhält?
LG Jana
anonym
35 Jahre
» Eltern Guru
8564 Beiträge
Verfasst: 02.03.10, 12:11 Uhr
Also soweit ich weiß besteht keine Pflicht, den Arbeitgeber über die SS zu informieren, aber dadurch entgehen ihr einige Schutzbestimmungen. Sie darf nicht länger als 8,5 Stunden am Tag arbeiten, nicht schwer heben, hat nen besonderen Kündigungsschutz, etc.
Aber da sie es der Chefin ja schon mündlich gesagt hat, weiß sie ja offiziell schon Bescheid. Würde mich als Arbeitgeber im Fall eines Unfalles nicht darauf verlassen, dass die Schwangerschaftsbescheinigung noch nicht vorlag..
Versteh die Schwangere nicht, warum sie die Bestätigung vom FA nicht vorlegt. Kostet 5€ und muss vom Arbeitgeber zurückerstattet werden und verschafft ihr eigentlich nur Vorteile
Will das Mädchen das Kind überhaupt habe? Vielleicht will sie ihre SS verdrängen oder vielleicht war sie überhaipt noch nicht beim Arzt.
Andere Gründe könnte ich mir nicht vorstellen.
Versichert ist man doch, selbst wenn man nicht schwanger ist.
Spätestens ein paar Wochen vorm Termin muß sie es sagen, geht ja dann immerhin um Mutterschaftsgeld.
anonym
33 Jahre
Moderator
14156 Beiträge
Verfasst: 02.03.10, 16:28 Uhr
normal reicht doch das mündliche zu, also ich musste keine bestätigung bringen, mein chef meinte gleich, gehen sie wieder zum doc. und lassen sich bitte krank schreiben, er wollte mich nicht weiter beschäftigenverständlich zu viel risiken, mensch hatte ich da echt glück mit meiner firma
anonym
46 Jahre
» Eltern Guru
10020 Beiträge
Verfasst: 02.03.10, 17:19 Uhr
Schwanger in der Ausbildung - was nun?
Wird die Jugendliche während der Ausbildung schwanger, ist der Ausbilder unverzüglich - am besten schriftlich - darüber zu informieren. Der Betrieb kann als Beleg für den voraussichtlichen Geburtstermin ein ärztliches Attest verlangen. Die Kosten dafür muss allerdings er tragen. Über die Schwangerschaft darf der Ausbilder den Betriebsrat, den Werkschutz und die zuständige Aufsichtsbehörde, in der Regel die IHK, informieren. Ansonsten sind er und jede dieser Stellen zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet,
zuletzt am 02.03.10, 17:20 Uhr
anonym
31 Jahre
» Eltern Guru
11134 Beiträge
Verfasst: 02.03.10, 17:53 Uhr
Also ich musste meinem Chef das auch net schriftlich geben und den Mutterpaß hat er auch net zu Gesicht bekommen
Ich hab Ihm gesagt das ich schwanger bin und den vorraussichtlichen Termin gesagt und er hat alles weitere gemacht
Aber wenn ich mich noch richtig erinnere hab ich vom Frauenarzt eine Schwangerschaftsbestätigung bekommen
Wenn man beim Arzt arbeitet geht das ja irgendwie an eine besondere Stelle, wegen Verbot von manchen Sachen in der Praxis.
Schriftlich hab ich nur die Dauer meines Elternurlaubs eingereicht
anonym
35 Jahre
» Eltern Guru
8564 Beiträge
Verfasst: 02.03.10, 18:45 Uhr
Den Mutterpass musste ich auch nicht zeigen, geht ja auch keinen was an.
Die Bestätigung hat mein Arbeitgeber verlangt, ist aber bei jeder Firma anders, wir sind halt ein riesiger Konzern
anonym
40 Jahre
» Jugendlicher
1250 Beiträge
Verfasst: 02.03.10, 18:51 Uhr
ich hab von mir aus gleich die schwangerschaftsbestätigung abgegeben....war ja auch wichtig wegen der arbeitszeiten, brauchte dann ja keinen nachtdienst und nur spätdienst bis 20.00 machen. auch kam da jemand vom arbeitsschutz und hat mich über versch. sachen aufgeklärt und sich meinen arbeitsplatz angeschaut. auf manche dinge wäre ich nichtmal im schlaf gekommen, z.b. tabletten durfte ich nur noch mit handschuhen stellen...meine kollegen haben das dann übernommen
anonym
27 Jahre
» Teenager
874 Beiträge
Verfasst: 02.03.10, 21:22 Uhr
ich weiß auch nicht, so richtig kann ich sie auch nicht verstehen...
die chefin meinte, im november hätte sie ne schwere magen-darmgrippe gehabt, und dabei ist es wohl passiert(vermutung)...
aber warum sie es nicht sagt, keine ahnung, immerhin steht sie kurz vor der prüfung(herbst), und die chefs wissen nicht mal ob sie sie nun anmelden sollen oder nicht...
vll. ist sie einfach zu jung, und verdrängt es...
anonym
35 Jahre
» Eltern Guru
8564 Beiträge
Verfasst: 02.03.10, 21:54 Uhr
Aber wenn sie es der Chefin schon mündlich gesagt hat, dann würde ich als Arbeitgeber als Bescheinigung sehen. Würde sie nochmal darauf ansprechen, dass sie die Bescheinigung vom Arzt benötigen und sie auch direkt fragen, ob sie an der Prüfung teilnehmen möchte - wäre ja schön blöd, wenn sie die Chance nicht nutzen würde. Einfach die direkte Art wählen und sie dadurch evtl auch mit der SS konfrontieren, wenn sie es verdrängen sollte.
anonym
33 Jahre
Moderator
14156 Beiträge
Verfasst: 03.03.10, 07:20 Uhr
aber sie hat es doch mündlich gesagt,das sie schwanger ist. und wenn sie auf die bescheinigung besteht, würde ich als chef ihr es dann nochmals schriftlich mitteilen und unterschreiben lassen, das sie den brief erhalten hat.....
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