ich würde mich gerne vorstellen, bevor ich mich schreibwütig im Forum zu irgendwelchen Themen äußere
Ich heiße Carmen und bin 31 Jahre alt (jung ...), bin verheiratet und habe 2 Söhne:
Jan-Kilian 12 Jahre alt
und
Maximilian Nicolas 14,5 Monate alt
Wir leben in München und sind eine (fast) ganz normale Familie
Fast = wir halten nichts vom normalen Erziehungssystem ... haben ein Familienbett (der Große schläft natürlich allein) und unser derzeitiges Auto ist ein Sportcoupe .... alles andere als konservativ und spießig und leider ecken wir damit oft an
Wenn ihr noch Fragen habt, dann gerne
Viele liebe Grüße
Carmen + der kleine Max
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zuletzt am 26.02.08, 09:38 Uhr
ich heise dich herzlich willkommen in unserer runde und viel spaß bei babyvoten
liebe grüße sagt dir anke und leon
war die erste hihi
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zuletzt am 26.02.08, 09:42 Uhr
anonym
31 Jahre
» Eltern Guru
11130 Beiträge
Verfasst: 26.02.08, 09:42 Uhr
...und ganz viel Spaß hier wünschen Diana & Chris mit Jenna
München ist gar nicht so weit weg von uns
anonym
33 Jahre
Moderator
14154 Beiträge
Verfasst: 26.02.08, 09:56 Uhr
hallo herzlich willkommen hier und viel spass. freue mich jetzt schon auf deine beitrage und wie bei euch das leben abläuft, denke ist interessant mal andere sichtweisen zu sehen und vielleicht auch vorteile und nachteile zu sehen. unser leben denke ist relativ normal, aber auch da gibts dinge die wir lockerer sehen als andere und denke das wird in viellen familien sein... bin schon gespannt in wie weit euer leben anders ist
Na,wer ist schon normal Und was ist eigentlich \"normal\"
Wünsche euch ganz viel Spaß hier,bei uns!!!
Ganz lieben Gruß,Melanie
anonym
40 Jahre
» Jugendlicher
1250 Beiträge
Verfasst: 26.02.08, 10:56 Uhr
na dann mal herzlich willkommen hier. wünsche dir ganz ganz viel spaß hier und bin mal gespannt, wie euer leben so aussieht.
ein sportcoupè als familienauto find ich witzig, wir haben zur abwechslung nen fetten geländewagen, auch net grad unbedingt kindertauglich, aber spaßig
lg silke mit paul & nils
Nicht als normal wird wohl empfunden, dass ich es genieße meine 3 Männer nach Strich und Faden zu verwöhnen (Ich habe seit der Geburt meines Großen immer gearbeitet und immer das Gefühl was verpasst zu haben in seiner Entwicklung...) leider muss ich mir nun andauernd die Frage anhören:
"Naaaaaaa?! Wann gehst du wieder arbeiten?"
Als "nur" Mami hat man in der heutigen Zeit leider einen schlechten Stand .... auch wenn es eine freie Entscheidung ist und auch der Mann es bevorzugt wenn Frau sich um Kind und Wohnung/Haus kümmert
... auch unnormal oder nicht wirklich verbreitet ist vermutlich unsere Art mit Maximilian umzugehen. unbewußt habe ich mich schon die ganze Zeit so verhalten, wie es Jean Liedloff in ihrem Buch über das Continuum Concept schreibt.
Im Großen und Ganzen leben wir danach - natürlich gibt es Ausnahmen...
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Ich füge mal an worum es geht (wen es interessiert der kann es ja lesen)
Nach Jean Liedloff beschreibt der Begriff Continuum-Concept die Vorstellung, daß alle Menschen - insbesondere aber Babies – um sich optimal körperlich, geistig und auf der Gefühlsebene entwickeln zu können, die Art von Erfahrungen brauchen, an die sich unsere Gattung während des langen Prozesses der Evolution angepaßt hat.
Für ein Kind gehört zu diesen Erfahrungen ...
* ständiger Körperkontakt mit seiner Mutter (oder einer anderen vertrauten Betreuungsperson, wenn nötig) ab dem Zeitpunkt seiner Geburt,
* das Schlafen im Elternbett in ständigem Körperkontakt, bis es aus eigenem Entschluß geht (oft im Alter von 2 Jahren),
* das Stillen nach Bedarf - Stillen in Reaktion auf seine Körpersignale,
* ständig in den Armen getragen zu werden oder auf andere Art mit jemandem (normalerweise mit seiner Mutter) in Kontakt zu sein, und dabei die Möglichkeit zu haben, alles zu beobachten (oder an der Brust zu trinken, zu schlafen), während die Person, die es trägt, ihrer Arbeit nachgeht - bis das Kind aus eigenem Antrieb erst zu kriechen, dann zu krabbeln beginnt (normalerweise im Alter von 6 bis 8 Monaten),
* Betreuungspersonen zu haben, die sofort auf seine Signale (z.B. sich winden, schreien) eingehen, ohne sie negativ zu bewerten, ohne Unlust / Mißfallen zu zeigen oder es zum ständigen Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit zu machen,
* die Erwartungen, die die Eltern (oder Bezugspersonen) haben, zu spüren (und auch zu erfüllen), nämlich, daß es von Geburt an sozial und kooperativ ist und über starke Selbstschutzmechanismen verfügt und daß es willkommen und wertvoll ist.
Im Gegensatz dazu erlebt ein Baby, das modernen westlichen Geburts- und Kinderaufzuchtspraktiken ausgesetzt ist ...
* eine traumatische Trennung von seiner Mutter nach der Geburt, aufgrund von medizinischen Eingriffen und der Unterbringung im Neugeborenenzimmer, in körperlicher Isolation, abgesehen von den Geräuschen von anderen schreienden Neugeborenen,
* daß es zuhause allein und isoliert schläft, oft nachdem es sich in den Schlaf geweint hat
* das Füttern nach starrem Zeitplan, wobei seine natürlichen Trink- und Saugimpulse oft ignoriert oder unterdrückt werden.
* ,daß es von normalen Erwachsenentätigkeiten getrennt und ausgeschlossen ist, daß es ständig stundenlang ins Kinderzimmer, ein Kinderbett oder einen Laufstall verbannt wird, wo es nur unzureichend durch Spielzeug oder andere leblose Objekte angeregt wird
* daß Betreuungspersonen es oft ignorieren, entmutigen, kleinhalten wollen oder sogar bestrafen, wenn es weint oder andersseine Bedürfnisse mitteilt; oder aber daß sie mit übertriebener Sorge und Ängstlichkeit reagieren und es zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit werden lassen
* daß es die Erwartungen seiner BetreuerInnen spürt (und sich danach richtet), es sei nicht fähig, sich selbst zu schützen, es sei von Geburt an antisozial und könne angemessenes Verhalten nicht ohne strenge Kontrollen, Drohungen und eine ganze Vielzahl von manipulativen Erziehungstechniken erlernen, die den hervorragend entwickelten natürlichen Prozess seines Lernens untergraben.
Die Evolution hat das Kind nicht für diese Art von Erfahrungen vorbereitet. Es kann nicht verstehen, warum seine verzweifelten Schreie nach Erfüllung seiner angeborenen Erwartungen nicht beantwortet werden und es entwickelt das Gefühl, daß es " falsch " ist und sich für sich und seine Wünsche schämen muß.
Wenn jedoch seine Continuum-Erwartungen erfüllt werden - am Anfang ganz genau und später mit mehr Variationsmöglichkeiten, wenn es heranwächst - wird es den natürlichen Zustand von Selbstsicherheit, Wohlgefühl und Freude an den Tag legen. Kinder, deren Continuum-Bedürfnisse in der frühen Zeit des Getragenwerdens er füllt werden, wachsen heran zu Menschen mit mehr Selbstachtung und werden unabhängiger als diejenigen, deren Schreie unbeant wortet bleiben aufgrund der (elterlichen) Angst, sie zu verwöhnen oder sie zu abhängig zu machen.
auch wir heissen euch hier herzlich willkommen und wünschen euch ganz ganz viel spass hier
deine einstellung find ich ganz gut und vieles davon was du grad aufgezählt hast habe wir auch so gemacht wie zb Lucas hat auch bis 15 monate bei uns im bett geschlafen und schläft jetzt noch fast jede nacht bei uns geht aber mittlerweile abends in sein bett,und wie genissen das in vollen zügen,dann als baby haben wir lucas auch fast nur auf dem arm gehabt und habe da auch so meine arbeit geschafft bekommen,ja und auf seine bedürfnisse gehen wir immer ein tuen auch nichts ignorieren und ich versuch ihn immer zu verstehen auch wenn ich eigentlich andere meinung bin zeigen ihn aber das er auch mittlerweile ein recht auf seine meinung hat und eigene bedürfnese die er auch im grossen und ganzen ausleben darf gibt aber hier und da auch einfach grenzen und regeln
eine schöne zeit hier wünschen Lucas und seine Eltern
anonym
35 Jahre
» Eltern Guru
8562 Beiträge
Verfasst: 26.02.08, 11:58 Uhr
Auch von uns ein herzliches Willkommen. Wünschen euch viel Spaß hier auf der Seite und vielleicht lernt man sich ja auch mal persönlich kennen (komme aus Lenggries und arbeite in München)
anonym
37 Jahre
» Eltern Guru
4390 Beiträge
Verfasst: 26.02.08, 12:30 Uhr
Aich von uns ein Herzliches Willkommen und vie Spaß hier.....LG von Jeanette mit Celina und Papa didi....
von uns auch herzlich willkommen!
wünschen ganz viel spaß hier!!
im großen und ganzen finde ich deine einstellung zur erziehung recht gut!
aber einige dinge seh ich bissel anders, klar schläft julie auch ganz oft bei mir und ich trage sie oft oder kuscheln gannnnnnz oft!
ich finde es wichtig das sie kinder merken wie wichtig sie einem sind, grenzen und regeln herrschen bei uns auch finde ich auch wichtig das julie weiß wann schluß ist,
wenn ich mit ihr schimpf habe ich manchmal auch kein gutes gefühl dabei aber wie soll sie es sonst lernen gewisse dinge net zu tun?
anonym
33 Jahre
Moderator
14154 Beiträge
Verfasst: 26.02.08, 13:38 Uhr
hallo, ja interessant wie ihr es in der erziehung seht. einige dinge, wie stillen nach bedarf habe ich auch gemacht, also keine festen zeiten, selber esse ich ja auch, wenn ich hunger habe. jetzt allerdings versuchen wir uns schon etwas nach zeiten zu halten, aber das schwankt auch plus minus eine stund
naja und wenn unsere kinder kuscheln wollen, natürlich können sie da kuscheln kommen. rumgetragen habe ich meine kinder nicht, musste es nicht sie waren so auch immer in meiner nähe. auch unsere kinder können sich entfalten, doch auch bei uns gibt es wenige regeln, denke die brauchen auch kinder.
aber verurteilen würde ich trotzdem keine familien die so leben wie ihr es tut.
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zuletzt am 26.02.08, 13:41 Uhr