Hallo ihr Lieben !
... Eltern sein dagegen sehr - ein Titel den man eigentlich schon gut kennt und doch sagt er für mich sehr viel wahres aus!
In unserer Zeit in der die meisten Kinder geplant sind, ist die Freude über die Schwangerschaft riesen groß und viele von uns können die Tage kaum erwarten bis sie allen Freunden und Verwandten endlich erzählen können. In diesem riesigen Glücksgefühl erfäht auch die Partnerschaft eine neue Blütezeit wie in der ersten Verliebtheit und alles ist einfach nur schön und die Freude auf das Baby steigt mit jedem Ultraschallbild noch mehr.
Die Wochen vergehen und auch wenn man anfänglich das Gefühl hat, dass es noch endlos lange dauert, es kommt der Tag der Geburt.
Auf diesen Tag sind viele bestens vorbereitet, denn die meisten besuchen einen Geburtsvorbereitungskurs, das Spital oder der Ort der Geburt wird gut ausgewählt.
Nach wenigen Tagen, oder für manche nach wenigen Stunden, beginnt das Leben, das "neue" Leben als Familie, zu dritt zu Hause.
In all den vielen Büchern die man gelesen hat, Bücher über die Entwicklung des Babys während der Schwangerschaft, über die Geburt, über die Säuglingsentwicklung konnte man vieles über Babys erfahren.
Darf ich Sie fragen, ob Sie in all Ihrer Vorbereitung jemals etwas zu lesen gefunden haben wie sich Ihre Partnerschaft ändern wird wenn aus der Partnerschaft eine Elternschaft wird ?
Waren Sie sich sicher, dass Ihre Zeit für Zweisamkeit wirklich so viel weniger wird ? Oder wurden auch Sie eher davon überrolt und fühlen sich in Ihrer Partnerschaft derzeit eher ein wenig einsam ? War Ihnen tatsächlich bewusst, dass Sie für Ihre Zweisamkeit "kämpfen" müssen?
Es gibt noch eine ganze Reihe mehr an Veränderungen, die auf ein glückliches Paar zukommen können, wenn sie Eltern werden und die ihr Glück ins wanken bringen können.
Viele machen die Erfahrungen, dass Streitigkeiten häufiger werden, dass plötzlich die Einigung bei einem Streit viel schwerer ist als früher, dass heftiger gestritten wird.
Es kann sich die Beziehung zu den Eltern, Schwiegereltern oder Freunden verändern.
Und noch einiges mehr.
In meinem Titel "Mit einem Kind ändert sich A.L.L.E.S " schreibe ich sehr genau und offen, welche konkreten Veränderungen auf Eltern zu kommen können und wie man damit umgehen kann, damit Sie einem nicht "umhauen" oder auseinander bringen.
Ein kleiner Zusatz von mir: Ich bin selbst Mutter von 2 Kindern, meine beiden Jungs sind 8 und 5 Jahre alt und "beleben" mir meinen Alltag jeden Tag aufs neue und mit meinem Mann habe ich 11 Jahre in wilder Ehe gelebt und vor 6 Jahren haben wir dann geheiratet.
Alles Liebe Eure Michi
die sich gerne mit Euch über Eure Erfahrungen zum Thema Partnerschaft als Eltern unterhalten würde.
anonym
33 Jahre
Moderator
14154 Beiträge
Verfasst: 04.11.07, 11:44 Uhr
allso unseren beiden kinder waren beide geplant.
wir waren vorher 9 jahre zusammen. ich kann von mir sagen, das sie eine bereicherung unserer ehe sind. habe vorher nie irgendwelche bücher gelesen und lese auch zur zeit keines über erziehung und sonstiges, folge meinen muttergefühl. das einzige buch was ich mal etwas näher betrachtet habe, war jedes kind kann schlafen lernen, wollte genauer wissen, wie in etwa sich der schlafrythmus verändert.
wir haben vorher besprochen,wie sich eine beziehung durch ein kind ändern kann und was man dagegen tun kann und wie gesagt, wir haben keine bösen überraschungen erlebt und ich denke jede gefestigte beziehung bekmmt dieses auch in den griff.
finde wenn man zu viel liest, wird man vll auch schnell verunsichert, denn jede beziehung ist anders und kann man kaum verallgemeinern.d.h. was für en einen gut ist, muss es für den anderen nicht sein. lg
\\\\\\\"Waren Sie sich sicher, dass Ihre Zeit für Zweisamkeit wirklich so viel weniger wird ? Oder wurden auch Sie eher davon überrolt und fühlen sich in Ihrer Partnerschaft derzeit eher ein wenig einsam ? War Ihnen tatsächlich bewusst, dass Sie für Ihre Zweisamkeit \\\\\\\"kämpfen\\\\\\\" müssen?
Es gibt noch eine ganze Reihe mehr an Veränderungen, die auf ein glückliches Paar zukommen können, wenn sie Eltern werden und die ihr Glück ins wanken bringen können.
Viele machen die Erfahrungen, dass Streitigkeiten häufiger werden, dass plötzlich die Einigung bei einem Streit viel schwerer ist als früher, dass heftiger gestritten wird.\\\\\\\"
Eine Art Comic zu diesem Thema: Als wir erfahren haben, worauf wir uns neun Monate lang freuen dürfen, waren wir . Die Zeit der war nicht immer einfach. Der Schwangerschaftsdiabetes, das Insulin, das wahnsinnig viele Wasser in den Beinen und Füßen, ständiges Nasenbluten,.... setzten mir etwas zu. Mein Mann versuchte mir immer die Unterstützung zu geben, die ich brauchte. Auch meine immer wiederkehrenden nahm er ernst und begegnete ihnen mit einer Menge Trost . Wir gingen zum Geburtsvorbereitungs- und Säuglingspflegekurs. Wir konnten nicht ohne einander. . Man hätte meinen können, dass die Geburt ein \\\"happy end\\\" werden würde (blauäugig gesehen).
Dann kam der Notkaiserschnitt (der Aufenthalt dauerte zehn Tage und war mit starken Schmerzen verbunden), große Stillschwierigkeiten, Gelbsucht (waren drei Tage nach der Entlassung wieder, für zwei Tage im Krankenhaus), ein netter \\\\\\\"baby blues\\\\\\\"....
Auf einmal habe ich mich ziemlich allein gefühlt ...
Der Alltag, der allein bestritten werden muss, bis mein Mann von der Arbeit kommt: , , , tragen auch nicht zur Beziehungsverbesserung bei...
Das Zitat, \\\\\\\"Viele machen die Erfahrungen, dass Streitigkeiten häufiger werden, dass plötzlich die Einigung bei einem Streit viel schwerer ist als früher, dass heftiger gestritten wird.\\\\\\\", trifft im Moment auf jeden Fall zu ...
Ich hoffe und bete, dass sich dies wieder ändert, auch wenn ich denke, dass dies harte Arbeit und Geduld bedeutet!
anonym
30 Jahre
» Eltern Guru
3717 Beiträge
Verfasst: 24.07.08, 11:19 Uhr
.............
Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet,
zuletzt am 07.06.09, 20:50 Uhr
gut da für uns die schwangerschaft sehr plötzlich kam mussten wir beide uns erstmal damit abfinden und dieser Aha freu efekt draf erst später ein ja auch meine Schwangerschaft war nicht sehr schön vier monate habe ich nur gebrochen dann immer sehr schlimme Wadenkrämpfe dann verstarb noch mein Opa und es kam zu früh zeitigen Wehen ab dann war nur noch ruhe angesagt mein Mann damals noch freund stand immer zu mir aber auch er hatte es zum schluss sat.Als Lucas dann endlcih da war war es für mich eine erleichterung und ich hatte nur noch Glücksgefühle in mir aber bei mein mann kamen die ersten zweifel schaffe ich das bekomme ich die familie ernährt ect....das nahm ihn sehr mit auch das er uns abends im Krankenhaus alleine lasen musste und wir getrennt waren war für ihn erst mal eine sitation mit der er um gehen musste ......Endlich zu haus war es eigentlich sehr sehr schön unser Engel war auch immer sehr sehr braf und machte uns nicht viel arbeit wir genossen unser Eltern glück so ungeplant und doch so Perfekt,aber in der Bezieung was Sexualität an geht war auf ein mal Baustop wenn man es so sagen kann.
Ich war einfach abends froh wenn der kleine im Bett war und ich zeit NUR FÜR MICH HATTE ich gab ja den ganzen tag schon liebe ect.....ja und dann sitzt abends der mann auf der couch und will auch noch zuneigung und liebe und ihr wisst schon was nicht alles irgendwie machte da mein körper dicht wollte einfach nicht warum auch immer ja auf der couch kuscheln aber mehr auch nicht
Ich weiss nicht konnte mich dann auch nicht mehr so richtig fallen lassen hatte immer lucas im hinter gedanken dachte immer wenn er jetzt gleich weint ach alles möglich eben aber wir redeten viel darüber mein Mann brach auch dafür verständnis auf und irgendwann verschwand es von allein und es war wieder wie früher nur noch schöner und intensiver
Es gab nicht immer schöne zeiten zwecks so viele Krankheiten von Lucas aber das machte uns nur noch stärker und wir Lieben uns heute immer noch sehr und vorallem unsern Engel heute sind wir eine kleine Glückliche Familie und geniessen jede Frei minute die wir zusammen erleben dürfen und hoffen das irgendwann die Familie wachsen würd/darf.....
anonym
33 Jahre
» Erwachsener
1504 Beiträge
Verfasst: 24.07.08, 21:40 Uhr
Mein Mann und ich haben fast zwei Jahre auf ein Kind hin gearbeitet und als ich dann endlich schwanger war, waren wir überglücklich.
Irgendwann bekam mein Mann aber Ängste ob er es schafft seine Familie zu ernähren, etc.
Da hatten wir uns zwar schon vorher drüber unterhalten , aber als es dann soweit war, machte er sich doch wieder Sorgen. Aber wir haben immer gesagt wir schaffen das.
Die ersten Wochen als mein Mann noch Urlaub hatte, waren auch super toll, mein Mann half mir wo er konnte und wollte auch selber alles lernen worauf er beim Kind achten muss. Er kümmerte sich auch gerne alleine um Carina, damit ich mal schlafen konnte.
Als er dann wieder arbeiten ging, hat das merklich nachgelassen, wo ich teilweise ja Verständnis für hatte. Aber das mein Mann gerne und viel schläft und sich auch gerne mit seinen Freunden trifft, musste ich irgendwann doch mal etwas sagen. Ich habe mich immer geärgert, wenn er sagte ich gehe jetzt noch eine Stunde ins Bett und ich konnte das nicht, weil ich ja mit dem Kind beschäftigt war.
Mittlerweile hat mein Mann aber eingesehen, das er nicht weiter leben kann wie früher und wir haben einen guten Mittelweg gefunden. Er hat seine Tage wo er sich mit seinen Freunden treffen kann und ich aber auch mal zum Sport gehen kann. Natürlich machen wir auch was zusammen und treffen uns ja auch mit unseren gemeinsamen Freunden mit Kindern.
Bei uns hat es aber auch nur geholfen darüber zu reden was sich verändert hat und was einen stört.
Auch achten wir darauf das wir nicht nur Eltern sondern auch noch ein Paar sind. Ab und zu wird dann mal ein Babysitter aus der Familie in Anspruch genommen und wir unternehmen was für uns alleine.
So klappt das eigentlich ganz gut.
vanden schrieb:Ich kann mich Mona nur anschließen, auch unsere Beziehung hat es total bereichert, wir genießen es sehr Eltern sein zu dürfen.
Wir haben vorher viel gesprochen und tun das auch heute noch. Natürlich haben wir auch Meinungsverschiedenheiten, aber wir sprechen miteinander. Wir achten auch drauf das unsere Beziehung nicht zu kurz kommt, aber ich denke man kann das wunderbar vereinbaren, Eltern sein und ein Partnerschaft führen. Ich persönlich habe nicht das Gefühl das irgendwas zu kurz kommt und wenn mein Mann ehrlich zu mir ist (wovon ich ausgehe) geht es ihm genauso.
Bücher habe ich in der Schwangerschaft gelesen und meistens kommt es sowie so anders, also habe ich mir das abgewöhnt. Schaue auch mal in manche Bücher rein, wie z.b. "oh je, ich wachse" oder "Jedes Kind kann schlafen lernen", aber ehrlich, ich bin mit meinem Mutterinstinkt und meinem Bauchgefühl immer am besten gefahren.
da gibts nix mehr hinzuzufügen...genau so ist es bei uns auch! ...Thommes ist alles für uns und wir sind dadurch noch fester zusammen gewachsen Es gibt nix schöneres als Eltern zu sein
Ich hätte da eigentlich eine Frage, also an die Mamis (oder auch Papis), die keinerlei Probleme/Startschwierigkeiten nach der Schwangerschaft/Geburt hatten..
Ihr brauchtet keine Zeit, bis sich alles eingespielt hattet? Ihr seid nicht mal aneinadergeraten? Habt euch mal unverstanden, allein gefühlt? Trotz Gesprächen?
Es hat alles sofort gefluppt? Ohne jegliche Selbstfindungsphase?
Das finde ich schön, auch wenn ich mir das schwer vorstellen kann.
Lieben Gruß an alle aus dem Forum (natürlich auch an den Rest )
shortymama83 schrieb:Ich hätte da eigentlich eine Frage, also an die Mamis (oder auch Papis), die keinerlei Probleme/Startschwierigkeiten nach der Schwangerschaft/Geburt hatten..
Ihr brauchtet keine Zeit, bis sich alles eingespielt hattet? Ihr seid nicht mal aneinadergeraten? Habt euch mal unverstanden, allein gefühlt? Trotz Gesprächen?
Es hat alles sofort gefluppt? Ohne jegliche Selbstfindungsphase?
Das finde ich schön, auch wenn ich mir das schwer vorstellen kann.
Lieben Gruß an alle aus dem Forum (natürlich auch an den Rest )
also wie gesagt bei uns waren es das misstrauen meines Mannes er hatte ängste es zu schaffen uns ernährt zu bekommen und bei mir war es das mit dem intiem werden wie im beitrag von mir beschriebn aber auch das war schnell über wunden ansonsten lief alles glatt
anonym
33 Jahre
» Erwachsener
1504 Beiträge
Verfasst: 25.07.08, 11:57 Uhr
Also mit dem wieder intim werden hatte ich keine Probleme, wir sind halt aneinander geraten weil mein Mann sich erstmal darauf einstellen musste, das er mit seiner Freizeit nicht mehr machen kann was er will, sondern auch auf seine Familie Rücksicht nehmen muss.
Aber mittlerweile klappt das ganz gut. Toleranz und Gespräche haben uns dabei geholfen.
lg Nadine
anonym
30 Jahre
» Eltern Guru
3717 Beiträge
Verfasst: 25.07.08, 12:33 Uhr
shortymama83 schrieb:Ich hätte da eigentlich eine Frage, also an die Mamis (oder auch Papis), die keinerlei Probleme/Startschwierigkeiten nach der Schwangerschaft/Geburt hatten..
Ihr brauchtet keine Zeit, bis sich alles eingespielt hattet? Ihr seid nicht mal aneinadergeraten? Habt euch mal unverstanden, allein gefühlt? Trotz Gesprächen?
Es hat alles sofort gefluppt? Ohne jegliche Selbstfindungsphase?
Das finde ich schön, auch wenn ich mir das schwer vorstellen kann.
Lieben Gruß an alle aus dem Forum (natürlich auch an den Rest )
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zuletzt am 07.06.09, 20:50 Uhr
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